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Johannes Kreidler Komponist

Instrumentalisms (2016)

Version A und B für Saiteninstrument und Video, Version C für Keyboard und Video

Dauern: 10' / 9' / 6'

UA: 22.4.2016 Jauna Muzika Festival Vilnius / 8.5.2016 Afekt Festival Tallinn / 22.7.2016 Radziejowice

 

 

 

Zwei Bemerkungen zur Version A:

Das Stück ist das erste von drei Arbeiten, in denen die Visualität von Musikinstrumenten zur Kontextualisierung von Klang und Musik genutzt wird. Durch Videocollage werden aus Saiten ein Gesichtsprofil, aus Streicherwirbeln Brustwarzen, aus dem Geigensteg ein Augapfel, usw. – der Klang wird buchstäblich zum Körper gemacht und in dieser Körperlichkeit finden alle Klänge statt, inklusive live per Webcam eingefangener Aktionen an der E-Ukulele.

Die Visualität von Instrumenten wird in dieser Arbeit aufgegriffen und durch Kontexte neudefiniert – und folglich auch die Klänge, die Musik, die von ihnen kommt und historisch in ihnen angelegt ist. Zu dem vorproduzierten Video, das sich in dieser Version auf Saiteninstrumente fokussiert, spielt der Interpret an einer E-Minitabletopgitarre; damit werden die diversen Saitenklänge des Videos live ins performative übertragen, gebündelt und musikalisch wiederum kommentiert. Außerdem kommt dann auch noch live-Video ins Spiel: Mit einer Webcam wird die Tabeltopgitarre in der Mitte und am Ende des Stückes in das Video integriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwandte Arbeiten:
In den 22 Music Pieces for Video ist die Ästhetik der >Instrumentalisms< antizipiert.