
Johannes Kreidler wurde 1980 in Esslingen
geboren und begann mit neun Jahren zu komponieren. Er studierte von
2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule
Freiburg Komposition
bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und
Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er
als Stipendiat der
Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut
für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den
Haag / Niederlande.
Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte
an der
Universität Freiburg.
Seit 2006 Lehraufträge für Musiktheorie, Gehörbildung
und
Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater
Rostock, am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold, an der
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und an der
Hochschule
für Musik und Theater Hamburg.
Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Musik bezieht meist computergestützte Verfahren und elektroakustische Mittel ein.
Portraitsendungen auf DeutschlandRadio Kultur (2007+09),
SWR2 (2011+12), WDR3 (2011), HR2 (2010), RBB Kulturradio (2011),
Schweizer Radio DRS2 (2011), BBC2 (2010) und PRI The World (2011). Im
Fernsehen wurde auf 3Sat Kulturzeit (2008+09+10+12) und
auf der Deutschen Welle (2009) über Arbeiten von Kreidler
berichtet.
Essays sind erschienen in MusikTexte,
Neue Zeitschrift für Musik, Musik &
Ästhetik,
Positionen, Neue Musikzeitung, Dissonance, Musik-Konzepte,
Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Kunst-Musik,
New Music and Aesthetics in the 21st Century, und der
Zeitschrift der Gesellschaft
für Musiktheorie. Interviews und Berichte in der ZEIT, der FAZ,
der SZ, der Berliner Zeitung und der
TAZ.
2009 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Loadbang. Programming
Electronic Music in Pure Data.
2012 erschien im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Musik mit Musik -
Texte 2005-2011.