
Johannes Kreidler wurde 1980 in Esslingen geboren und begann mit neun Jahren zu komponieren. Er studierte von 2000 bis 2006 am Institut für Neue Musik der Musikhochschule Freiburg Komposition bei mathias spahlinger, Elektronische Musik bei Mesias Maiguashca und Orm Finnendahl sowie Musiktheorie bei Ekkehard Kiem. Dazwischen war er als Stipendiat der Europäischen Union von 2004 bis 2005 Gaststudent am Institut für Sonologie (Computermusik) des Koninklijk Conservatorium Den Haag / Niederlande. Zusätzlich besuchte er Seminare in Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Freiburg.
Er war Teilnehmer an Meisterkursen bei Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough, Richard Barrett und am IRCAM Paris. 2006-2008 erhielt er ein Graduiertenstipendium des Landes Baden-Württemberg.
Seit 2006 unterrichtet er Musiktheorie, Gehörbildung und
Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Theater
Rostock und am Hochbegabtenzentrum der Musikhochschule Detmold, seit
2009 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
Johannes Kreidler lebt in Berlin. Seine Musik bezieht meist computergestützte Verfahren und elektroakustische Mittel ein.
Werke von Johannes Kreidler wurden ausgestrahlt auf CNN, ARD, ZDF,
3Sat Kulturzeit, Deutsche Welle, im DeutschlandRadio, DeutschlandFunk,
SWR, WDR, HR, BR, MDR, RBB,
BBC, dem dänischen, schwedischen und norwegischen Radio und in
vielen Freien Radios, WebTV-Shows und WebRadios weltweit.
Essays von und Interviews mit ihm sind erschienen in MusikTexte, KunstMusik, Musik & Ästhetik, Positionen, Neue Musikzeitung, Dissonance, Musik-Konzepte, Darmstädter Beiträge zur Neuen Musik, Musiktheorien heute, New Music and Aesthetics in the 21st Century, der Zeitschrift der Gesellschaft für Musiktheorie, der FAZ, der SZ, der Berliner Zeitung und der TAZ. 2012 erscheint im Wolke-Verlag: Johannes Kreidler, Musik mit Musik - Texte 2005-2011.